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Der Kampf der Kulturen - Wo stehen Deutschland und Europa?
Andreas Thierry
(aus „Volk in Bewegung” 1/2006)
A
ls am 30.9.2005 die dänische Tageszeitung
„Jyllands-Posten” zwölf Karikaturen
des Propheten Mohammed
veröffentlichte, dürfte der Redaktion
wohl kaum das Ausmaß dessen, was
sich daraus entwickeln würde, klar
gewesen sein: Man kann jetzt schon
- ohne jegliche Übertreibung - von einer
neuen Eskalationsstufe im „Kampf
der Kulturen” sprechen.
Die Karikaturen hatten einen Sturm
der Entrüstung in der Islamischen Welt
ausgelöst, da DORT, die bildliche Darstellung
des Propheten verboten ist. Es
kam zu anti-dänischen Kundgebungen
und Boykottaufrufen gegen dänische
Waren, die sich immer mehr zu anti-europäischen
Ausschreitungen ausweiteten,
nachdem andere Zeitungen in Europa
die Karikaturen nachdruckten. So wurden
u.a. die österreichische Botschaft
in Teheran und die bundesdeutsche
Vertretung in Gaza-Stadt zerstört. Die
„Neue Zürcher Zeitung” vom 2.2.2006
schreibt: „In arabischen Ländern werden
seit einigen Tagen dänische Waren boykottiert.
Regime und Parlamente fordern
von Dänemark lautstark eine Entschuldigung,
Bahrain sogar von der Königin.
Botschafter werden zurückbeordert.
Aufgebrachte Demonstranten skandieren
auf den Strassen des Nahen Ostens: ‚Tod
über Dänemark!’ Mord- und Bombendrohungen
werden ausgestoßen. Bilder
Fogh Rasmussens und dänische Flaggen
werden von zornigen jungen Arabern
verbrannt.” Rasmussen, der dänische
Premierminister, weigerte sich standhaft,
dem diplomatischen Druck der arabischen
Länder nachzugeben und gegen
die Zeitung „Jyllands-Posten” vorzugehen.
Der dänische Karikaturenstreit erfaßte
ganz Europa, nachdem Zeitungen
in Norwegen, Spanien, Italien, Holland
und Island die Karikaturen ganz oder
teilweise nachgedruckt haben. Hierzulande
taten dies u.a. die „Welt” und die
„Berliner Zeitung”.
Vielsagend für die Dimension der
ganzen Angelegenheit war auch die
Entlassung des Chefredakteurs der französischen
Zeitung „France Soire” am
2.2.2006 der noch am Vortag die Karikaturen
mit dem Hinweis veröffentlichte:
„Kein religiöses Dogma kann einer demokratischen
und säkularen Gesellschaft
auferlegt werden, ‚France Soire’ druckt
deshalb die kritisierten Karikaturen.” So
kann man sich irren: Am nächsten Tag
folgte der fristlose Rausschmiß, durch
den ägyptischen(!) Besitzer der Zeitung!
Araber entscheiden darüber was Europäer
tun dürfen…
Europas tiefe Krisis
Der Fall zeigt Europas existenzielle Probleme auf:
1) Der von Huntington prophezeite
„Kampf der Kulturen” ist längst in eine
heiße Phase getreten und die Spannungen
zwischen Europa und der Islamischen
Welt treten immer offener zutage.
2) Europa präsentiert sich in einer tiefen
Krise, ja in einem erbärmlichen Zustand.
Die Multikulti-Utopisten haben
eine Identitätskrise und breite Verunsicherung
auf dem Kontinent verursacht.
Das wiederum ermutigt natürlich die
Moslems in der Islamischen Welt und
in Europa zu allerhand herausfordernden
Handlungen.
3) Aus den Rassenunruhen in Frankreich
werden keinerlei Konsequenzen gezogen
- im Gegenteil: Die Ursachen werden
nach dem Willen - der offensichtlich
geisteskranken - Verantwortlichen nicht
behoben, sondern auch noch verstärkt!
Damit ist die Grundlage von permanenten
Auseinandersetzungen gelegt, die
schwelenden Rassen- und Religionskonflikte
werden immer heftiger und in immer
kürzeren Intervallen aufflammen.
4) All diesen Konflikten kann nur
durch konsequente ethnische Separation
die Grundlage entzogen werden. Das gilt
insbesondere für das Verhältnis zwischen
Europa und der Islamischen Welt: Der
Bosporus und die Straße von Gibraltar
bilden nicht nur eine geographische Barriere - sie müssen auch wieder eine ethnische,
kulturelle und selbstverständlich
eine politische Grenze bilden.
5) Verschiedene Kulturkreise können
nebeneinander, aber nicht miteinander
leben. Die multikulturelle Wahnutopie,
Rassen- und Völkervermischung führen
mit naturgesetzlicher Sicherheit zu
blutigen Konflikten. Das Beispiel der
Mohammedkarikaturen veranschaulicht
dies auf vielfache Art und Weise: Wenn
Europäer den Propheten Mohammed karikieren,
dann mit Sicherheit nicht, um
den Islam herabzuwürdigen oder seine
Gläubigen zu provozieren. Andererseits
müssen sich diese beleidigt fühlen, weil
dies IHRE Religion ist, die als Grundsäule
ein Bildnisverbot beinhaltet.
Meinungsfreiheit?
Ganz nebenbei gesagt: es ist zynisch,
ja pervers, wenn sich im „Karikaturen-
Streit” jene als Verteidiger einer Meinungsfreiheit
aufspielen, die im Normalfall
immer die erste Geige bei der
Verfolgung der Nationalen Opposition
spielen. Eine Meinungsfreiheit, die es in
weiten Teilen Europas und insbesondere
in der Bundesrepublik nicht gibt. (Von
der stalinistischen Politjustiz in Österreich
ganz zu schweigen...) Oder sitzen
die Revisionisten Zündel, Rudolf und
Verbeke etwa nicht wegen ihrer Forschungen
und ihrer verbotenen Meinung in Haft.
Gerade die nationalen Kräfte dürfen
auch nicht Ursache mit Wirkung verwechseln:
Nicht die Einwanderer im
Allgemeinen oder die Moslems im Speziellen
sind unsere Feinde sondern jene,
die sie in der Absicht hereingeholt haben,
uns damit genetisch zu verändern und
völkisch zu vernichten. Jene Multikulti-
Utopisten, die den Rassenkrieg nach
Europa importiert haben, müssen wir in
erster Linie anklagen, als die schlimmsten
aller Verbrecher - denn sie wußten
was sie taten und sie taten es nicht den
Einwanderern zuliebe. Die Rassenunruhen
die Europa in immer kürzeren Abständen
erschüttern, nehmen zugleich
immer größere Ausmaße an, Holland
und Frankreich waren mit Sicherheit erst
der Anfang! Die Überfremdungsfanatiker
sind dafür die einzig und allein Verantwortlichen,
sie gilt es tagtäglich anzuklagen
und namhaft zu machen - und
unsere Anklagen müssen täglich lauter
werden!
Auf der anderen Seite kann natürlich
nicht darüber hinweg gesehen werden,
daß die Folgen des Multikulti-Wahnsinns
da sind und sie sind für uns höchst
unerfreulich. Der „Kampf der Kulturen”
ist v.a. in den städtischen Ballungsräumen
in ganz Westeuropa Realität und
die Einheimischen werden von den Einwanderern
in immer brutalerer Weise
aus ihrem angestammten Lebensraum
verdrängt: Sie werden immer mehr - und
wir werden immer weniger! Das ist das
Ergebnis der Herrschaft jener Elemente,
deren Ziel die Vernichtung des eigenen
Volkes ist.
Trotzdem bekennen wir uns zu
Freundschaft und Zusammenarbeit mit
der Islamischen Welt, aber diese muß
von beiden Seiten gewollt werden. Wir
achten die Islamische Religion und haben
keinerlei Grund, diese verächtlich zu
machen. Aus diesem Selbstverständnis
leiten wir konsequenterweise unsere politischen
Forderungen ab: Kein Halbmond
über Europa - Kein EU-Beitritt der Türkei
- Europa endet am Bosporus!
Gewiß ist es unerläßlich, sich im
gleichen Atemzuge aber auch die imperialistischen
Kriegspolitik der USA und
ihr Streben nach globaler Hegemonie
abzulehnen, um sich nicht im Eifer des
Gefechtes auf der falschen Seite zu positionieren:
Ein „Kampf der Kulturen”,
bei dem sich ein von den USA geführter
„Westen” gegen die Islamische Welt
formiert und im Nahen Osten Kriege
für Israel führt wird von allen europäischen
Nationalisten selbstverständlich abgelehnt!
Die Gefahr der falschen Parteinahme
dürfte ohnehin nur bei
jenen bestehen, die über keinerlei
gefestigte Weltanschauung
und über
keine programmatischen programmatischen
und strategischen Vorstellungen im Bereich
der Außenpolitik verfügen.
Baut die Festung Europa!
Wir treten für ein Europa der freien
Völker und selbstbestimmten Nationalstaaten
ein und treten jeder fremden
Einflußnahme, egal von welcher Seite
auch immer, konsequent entgegen. Wir
bauen an einer „Festung Europa”, die allen
Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
gewachsen sein soll. Eine davon ist
die Bevölkerungsexplosion in Asien und
Afrika, die zwangsläufig zu Machtverschiebungen
wie auch zu blutigen Konflikten
führen kann.
Genau das sagte auch Samuel Huntington
in seinem Buch „Kampf der Kulturen”
voraus: Er unterteilt die Welt in 7
bzw. 8 Kulturkreise, die mit unterschiedlicher
Wahrscheinlichkeit aufeinanderprallen
könnten, was auch in Kriegen
- bis hin zu atomar geführten Weltkriegen
- einmünden könnte. Der „Kampf
der Kulturen” ist
sowohl ein
Weltanschauungskampf,
wie auch ein Rassenkampf, auch wenn Huntington,
dies nicht direkt so bezeichnet. Huntington
analysiert in seinem umfangreichen
Werk Stärken und Schwächen der
einzelnen Kulturkreise und stellt u.a. für
den „Westen” fest, daß der Multikulturalismus
seine Gesellschaftsordnung gefährdet:
„Manche Amerikaner haben für
Multikulturalismus in ihrer Heimat geworben,
manche haben für Universalismus
im Ausland geworben, und manche
haben beides getan. Multikulturalismus
in der Heimat gefährdet die USA und
den Westen, Universalismus im Ausland
gefährdet den Westen und die Welt.
Beide leugnen die Einzigartigkeit der
westlichen Kultur. Die globalen Monokulturalisten
wollen die Welt Amerika
gleichmachen. Die heimischen Multikulturalisten
wollen Amerika der Welt
gleichmachen.” Huntingtons Warnung
vor der Multikulturellen Utopie erklärt
auch die z.T. wütende Kritik an seinem
Werk. Die zitierte
Stelle widerlegt aber auch den Vorwurf, Huntington
würde den „Kampf der Kulturen” als
Weg, die amerikanische bzw. westliche
Vormachtstellung auf dem Globus einzuzementieren,
propagieren.
Selbst wenn man ihm nicht in allen
Einzelheiten folgt, so bleibt im Kern eines
unbestreitbar: Neben dem Wettlauf
im Welthandel, der Konkurrenz in der
Technik und in der Wissenschaft, um
Militärstützpunkte oder um Rohstoffe -
der ideologische Anspruch unterschiedlicher
Kulturen wird sich ganz dramatisch
auswirken. Gerade der sog. „Karikaturen-
Streit” beweist, daß es eben nicht egal ist,
ob in einem Land die Scharia, oder das
StGB herrscht.
Das 21. Jahrhundert - das prophezeite
ein Herbert Schweiger Jahrzehnte vor
Huntington - wird Konflikte in noch
nie dagewesenen Größenordnungen mit
sich bringen. Nicht nur einzelne Staaten,
ganze Kontinente, die weiße und die
farbige Welt werden aufeinanderprallen.
Dieser Prozeß hat wenig mit vordergründiger
Machtpolitik zu tun, er vollzieht
sich unaufhaltsam und unerbittlich wie
die Natur selbst. Denn die Natur duldet
keine schwachen Völker und Rassen:
Wenn sich Europa und die weiße Rasse
nicht ihre große Dekadenzkrise überwinden,
werden sie am Ende unseres
Jahrhunderts Geschichte sein, so einfach
lautet dann der Richtspruch der Natur.
Der „Kampf der Kulturen” ist von dieser
Warte aus betrachtet ein Naturzustand,
ihn wegdiskutieren zu wollen, ist lächerlich
und ein Zeichen von Dummheit und
Schwäche.
Demographie ist Schicksal
Huntingtons Erkenntnis: „Wenn Demographie
Schicksal ist, sind Bevölkerungsbewegungen
der Motor der Geschichte.”
bestätigt auch unseren großen Philosophen
Kolbenheyer, der von der Geschichte,
als der Geschichte der Biologie
sprach.
Es wird Zeit, daß wir uns - als Deutsche
und Europäer - endlich wieder den
geschichtlichen Realitäten stellen und
wieder beginnen uns stark zu machen,
für die heranbrausenden Stürme des
3. Jahrtausends - noch ist es nicht zu
spät!
Quelle:
(„Volk in Bewegung” 1/2006)
www.volk-in-bewegung.de
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