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10. Juni 2008 - JN
Kein Vertrauen mehr in das politische System BRD

Umfrageaktion der JN Bodensee bringt interessantes Stimmungsbild zutage

I m Rahmen der bundesweiten NPD- und JN-Aktionstage unter dem Motto „Sozial geht nur national!” entschlossen sich Mitglieder des JN-Stützpunkts Bodensee dazu, politische Arbeit einmal von einer ganz anderen Seite zu beleuchten, und anstelle aktiver Agitation die Bürger selbst zu bestimmten politischen Themen zu Wort kommen zu lassen.
Da die jungen Aktivisten ohnehin für ein Schulprojekt Bürgermeinungen zu selbst formulierten Fragen einholen mussten, beschloss man kurzerhand, beides miteinander zu kombinieren. Und so zog man am Ostersamstag gemeinsam in die belebten Straßen Friedrichshafens, um das Ohr an Volkes Stimme zu legen und die Häfler Bürger zu insgesamt sechs sozialpolitischen Fragen um ihre persönliche Meinung zu bitten.
Im Laufe des Tages konnten die Aktivisten fast 500 Menschen befragen. Dabei kristallisierte sich ein interessantes Stimmungsbild heraus, das Ansatzpunkte für zukünftige politische Aktionen lieferte und deutlich machte, dass die große Mehrheit der Befragten mit der gegenwärtigen Politik in Deutschland alles andere als zufrieden ist.
So fühlen sich sage und schreibe nur 11% der Befragten von den etablierten Parteien tatsächlich noch vertreten. Ein Armutszeugnis und ein Schlag ins Gesicht eines Systems, das vorgibt, im Interesse des Volkes zu handeln. Dass 89% ihre Interessen von den so genannten „Volksvertretern” eben nicht mehr vertreten sehen zeigt, dass das Vertrauen in die Politik des BRD-Systems auch hier am See auf einem außerordentlichen Tiefpunkt angelangt ist.
Auch in der Ausländerfrage traten interessante Ergebnisse zutage. So waren 69% der Befragten der Meinung, dass in Deutschland zu viele Ausländer leben. Sogar 57% der befragten Ausländer vertraten diese Ansicht, was deutlich zeigt, dass die Forderung nach einer Umkehr in der Ausländerpolitik und einer Beendigung der multikulturellen Traumtänzerei in der Bevölkerung eine breite Basis findet.
Die Aktivisten der JN-Bodensee fühlen sich durch diese Umfrageergebnisse ermutigt, ihre politische Arbeit im Kreis weiter zu intensivieren, um so den Menschen die Lösungsansätze und Alternativen der nationalen und sozialen Opposition näher zu bringen. Die Hoffnung, damit im Volk auf zunehmende Resonanz zu stoßen, mutet im Hinblick auf das in der Umfrage entstandene Stimmungsbild durchaus realistisch an.
Angedacht ist ebenfalls, derartige Umfrageaktionen zu aktuellen Themen von Zeit zu Zeit im gesamten Bodenseeraum durchzuführen.

Weitere Ergebnisse der Umfrage in Prozent:
40% der Befragten haben Angst vor sozialem Abstieg.
54% halten Leiharbeit für moderne Sklaverei und ein Instrument der Ausbeutung.
68% glauben, dass der Staat in Zukunft keine soziale Absicherung mehr gewährleisten kann.
33% haben schon einmal mit dem Gedanken gespielt, aufgrund der gesellschaftlichen Verhältnisse auszuwandern.

Quelle: www.fb-bodensee.tk

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