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12. Februar 2008 - JN
Kriegserlebnisse aus erster Hand
Veteranenabend des JN-Stützpunkts Bodensee macht Geschichte greifbar
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ie Zeit schreitet unaufhaltsam voran und so sind Menschen, die den politischen Umsturz 1933 sowie die Wirren des Zweiten Weltkrieges aktiv miterlebt haben heute leider selten geworden. Den Herrschenden und ihren willfährigen Speichelleckern vom Schlage eines Guido Knopp fällt es dadurch von Jahr zu Jahr leichter, die damaligen Ereignisse mehr und mehr zu verzerren und zu verfälschen. Je länger die Dreißiger und Vierziger Jahre zurückliegen, desto unsachlicher und einseitiger wird die Berichterstattung über jene Zeit. Die Kriegsschuldlüge wird unseren Kindern in der Schule ebenso eingetrichtert, wie die perfide Behauptung, Vertreibung, Mord, Folter und Vergewaltigungen der Roten Armee seien lediglich „Vergeltungsakte” gewesen für das rücksichtslose Vorgehen Deutscher Truppen beim Einmarsch in die UdSSR. Die Wahrheit bleibt bei solchen Behauptungen nur allzu oft auf der Strecke.
Genau aus diesem Grund sollten junge Menschen, wann immer es ihnen möglich ist, den Kontakt und das Gespräch mit jenen suchen, die tatsächlich dabei waren, um diese Verdrehungen und Falschbehauptungen auf den Prüfstand zu stellen. Der Kontakt mit den Altvorderen unseres Volkes kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Begegnungen wie diese schließlich sind es, die den von uns vertretenen Volksgemeinschaftsgedanken erst wirklich erlebbar machen.
Dem JN-Stützpunkt Bodensee bot sich nunmehr die Möglichkeit, zwei Vertreter der „Erlebnisgeneration” zu treffen und sich mit diesen über ihre Erlebnisse aus Krieg und Alltag im 3. Reich zu unterhalten.
Gespannt lauschten die über 20 Anwesenden daher am vergangenen Montag den Fronterlebnissen eines aus Wien stammenden Aufklärungspiloten, der bereits Anfang der Dreißiger in die HJ eingetreten war und dort auch seine Flugausbildung genoss. Kriegseinsätze an der Ostfront, mehrfache Verwundung und Auszeichnung mit dem EK I prägten sein Soldatendasein. Dazwischen immer wieder erheiternde Anekdoten aus dem Fliegeralltag, dem er auch nach dem mit einer schweren Verwundung verbundenen Ende der Frontfliegerei als Inspekteur der Flieger-HJ von Berlin bis Kriegsende treu blieb. „Die Verwundung hat mir das Leben gerettet, denn aus meiner Staffel bin ich der Einzige, der überlebt hat”, so sein rückblickendes Urteil über diese Zeit. „Und die Arbeit bei der Berliner Flieger-HJ war wie für mich geschaffen. Darin ging ich voll auf.” Noch bis in die letzten Kriegstage stand seine Truppe im Endkampf um Berlin. Danach folgte Gefangenschaft in Buchenwald und Waldheim, die schließlich mit einer Begnadigung im Jahr 1952 endete.
Auch der zweite Veteran, einige Jahre jünger und seinerzeit Mitglied im Reichsarbeitsdienst, hatte viel zu erzählen. Er berichtete von den Wirren in den letzten Tagen des Krieges, von seinem abenteuerlichen Fußmarsch durch das französisch besetzte Allgäu bis zu seinem Heimatdorf, aber auch von der jugendlichen Begeisterung bis zur letzten Stunde und der umso größeren Verzweiflung über die besiegelte Niederlage am 8. Mai, die – da waren sich Beide einig – von niemandem als „Befreiung” angesehen wurde.
Bereitwillig antworteten die beiden Veteranen auf die zahlreichen Fragen der wissbegierigen jungen Nationalisten. Dabei bestätigte sich die heute in unabhängigen Forschungskreisen feststehende Tatsache, dass der deutsche Angriff auf die Sowjetunion im Jahr 1941 lediglich Präventivschlag gegen eine ihrerseits schon zum Marsch auf Berlin sich vorbereitende Rote Armee war. Auch die Gräuel, die die Rote Armee bei ihrem Vormarsch durch deutsches Gebiet an der Zivilbevölkerung verübte, seien mit nichts zu rechtfertigen. In den Reihen der Deutschen Wehrmacht standen auf Übergriffe auf die Zivilbevölkerung drakonische Strafen, wohingegen die Rotarmisten von ihrem Einpeitscher Ehrenburg geradezu aufgefordert wurden, Deutsche Frauen zu vergewaltigen, zu plündern und zu morden.
Stundenlang hätte man gerne noch dagesessen, zugehört und geplaudert, doch die Zeit war mittlerweile doch schon sehr fortgeschritten und schweren Herzens musste man die beiden Veteranen von dannen ziehen lassen. Zum Abschluss gaben diese den jungen Nationalisten noch eine Botschaft mit auf den Weg, die sich jeder freiheitsliebende Mensch auf die Fahnen heften und verinnerlichen sollte:
Sich niemals belügen und betrügen zu lassen, sondern sich gegen Lüge, Verrat und Verdrehung der Tatsachen zu wehren, und stets ehrlich und kritisch die Dinge zu hinterfragen um die Wahrheit über Vergangenheit und Gegenwart zu erkennen!
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