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2. Mai 2009 - NPD
Unerkannt in Feindesland
Impressionen vom 01.Mai in Ulm
D
er 01. Mai, der Tag der Arbeit, wird in deutschen Landen meist mit dem Durchwandern unserer
schönen Heimat und gemeinsamen Grillen verbracht.
Außerdem wird dieser Tag in schlechter Tradition
auch gerne vom DGB mißbraucht, um vor meist noch gutgläubigem Volk tolle Reden zu schwingen, denen
dann allerdings im täglichen Alltag eigenartigerweise kaum Taten folgen.
Folgerichtig fiel dieses Jahr die Entscheidung gar nicht schwer und so fuhr der Kreisvorsitzende der NPD
Bodensee-Konstanz in Begleitung eines treuen Kameraden nach Ulm.
Dort hatte die JN Baden-Württemberg eine Demo unter dem Motto „Aufruhr im Paradies” angemeldet.
Allerdings schaute man sich diesmal bewußt das Geschehen aus dem Lager der anderen Feldpostnummer
an, um hautnah mitzuerleben, was unsere gleichgeschalteten Medien so niemals zeigen würden.
In der Tat war das Geschehen noch viel aberwitziger, als man es sich in seinen kühnsten Träumen vorstellen
kann.
Einmal abgesehen von den üblichen Witzfiguren und Trauergestalten waren die offiziellen T-Hemden schon
Realsatire pur. Die rote Farbe ist ja schon obligatorisch, aber der Aufdruck war das Entscheidende.
Da stand doch tatsächlich: „Ich bin dagegen - Ulm gegen rechts”. In der Schule haben wir schon gelernt,
daß minus und minus Plus ergibt. So war also jeder wackere Gutmensch laut Aufdruck in Wirklichkeit
für Rechts. Sachen gibt's. Naja, im tollkühnen Kampf gegen Rechts kann man halt schon mal über's
Ziel hinausschießen.
Nachdem die gesamte Gewalt wieder mal nur von Links kam, blieb der Polizei ja nichts anderes übrig,
als mit Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken vorzugehen. So wurden heldenhaft unschuldige
Mülleimer angezündet und aus der Anonymität der Menschenmenge Steine gegen Polizisten geschleudert.
Manch einer verschwand nach dem Steinwurf gleich wieder im Schweinsgalopp und hinterließ betroffene
Gutmenschen, was sie zwar eh schon chronisch sind, die nun aber alle Hände voll zu tun hatten, der
Polizei gegenüber ihre Unschuld zu beteuern.
Ganz schön mutig, dieser schwarze Block.
Überhaupt muß hier mal eine Lanze für die Polizei gebrochen werden. Sie riskieren Verletzungen durch
allerlei Wurfgeschosse und werden massiv beleidigt ohne sich dagegen wehren zu dürfen. Schließlich
kommen noch ein paar Chaoten daher und werfen ihnen allen Ernstes übertriebene Gewaltanwendung vor.
Welche Chuzpe oder welch irrer Realitätsverlust, die Grenzen sind wohl fließend.
Unvorstellbar, was erst los wäre, wenn die Gewalt von uns käme.
Nach all den Aufregungen begab man sich nun zum Münsterplatz, um dort ein wenig zu verweilen und die
Stände der geballten „Anständigen-Front” in Augenschein zu nehmen. Alle, alle waren sie gekommen, man
will ja nicht unangenehm auffallen und außerdem kann man sich auch ruhig einmal dankbar zeigen. Dankbar
dafür, daß man sich es hier im System so schön einrichten kann und ohne was recht sinnvolles zu tun
wunderbar leben kann.
Unter all den Gewerkschaften, Multi-Kulti Fressbuden und Parteien durfte auch die
Partei „Die Linke”, ehemals SED, mitmachen. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ein wahrlich eindrucksvolles
Beispiel für das BRD Kurzzeitgedächtnis. Brüder im Geiste eben.
An einem Gewerkschaftsstand wurde ausgerechnet unser Kreisvorsitzender gefragt, ob er ein Verbot der NPD
unterstützen will. War der sympathische Gewerkschafter aufgrund der einzig passenden Antwort schon leicht
angesäuert, so kam es unmittelbar folgend für ihn nun ganz dick. Der nächste Passant rief ihm ganz unverholen
zu, die „Schwarzen” gehörten verboten, nicht die NPD.
Das war zuviel und so verließ er seinen eigenen Stand mit der Bemerkung, er müsse nun erstmal was trinken.
Das Flugblatt mit dem Verbotsaufruf wanderte übrigens an den Platz an den es gehört, in den Mülleimer.
Als Schlußgedanke blieb wieder einmal die Erkenntnis, die Nationalen agieren während die Linken lediglich
reagieren. Was hätte die Antifa an dem Tag nur mit sich anfangen sollen? So gab ihr die Demo ein Stück
Selbstwertgefühl und ein wenig gefühlte Daseinsberechtigung inmitten der „Aufruhr im Paradies”.
Zum Schluß noch einen herzlichen Dank an alle Kameraden, ob JN, NPD oder freie Kräfte, die an der Demo
beteiligt waren.
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