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19. Februar 2011
Dresden, 19. Februar 2011

D resden Nachdem am Freitag, dem 18.02.2011 die drei angemeldeten Aufmärsche zum Gedenken an die Bombenopfer Dresdens gerichtlich erstritten wurden, konnte man gespannt sein, was sich das moralinsaure Gutmenschentum wohl diesmal einfallen läßt, um sein gestörtes Demokratieverständnis zu demonstrieren. Gleich vorneweg, die sattsam bekannte Phalanx aus Systemmedien, Politdarstellern, Antifa und Polizei als Prügelknabe funktionierte auch diesmal wieder reibungslos. Theoretisch war alles bestens geregelt. Jenseits der Elbe die linke Schlägertruppe, in der Altstadt die "gemäßigte" Links-Schickeria, unter großzügiger Hinzuzählung zufällig vorbeikommender, argloser Touristen, um eine relevante Teilnehmerzahl zu erreichen und rund um den Stadtteil "Cotta" und beim Hauptbahnhof unsere Jungs.
Nachdem vorher schon verkündet wurde, daß die Polizei aufgrund anderer Großereignisse, wie dem Castor-Transport, nicht die personelle Präsenz früherer Jahre erreichen kann, kam dann, was kommen mußte. Die Polizeifront, die den Schlägertrupps der Antifa gegenüberstand, war zu dünn, um diese lange aufzuhalten. Und das trotz durchaus tapferer Gegenwehr seitens der armen Beamten, die hier erneut ihren Kopf für das System hinhalten mußten. 82 teils schwerverletzte Polizisten sprechen eine deutliche Sprache. Die Brutalo-Zeckenbrut konnte so bis zu unseren geplanten Marschrouten gelangen und diese sperren. Dies nicht nur durch Sitzblockaden, sondern auch mit brennenden Barrikaden. Erneut, wie vor 66 Jahren, standen Rauchschwaden über der Stadt. Diesmal von "Deutschen" selbst verursacht, welche Ironie! Somit hatte man das gewünschte Argument, aufgrund der Unmöglichkeit, unsere Sicherheit zu garantieren, den Marsch zu blockieren.

Oh doch, liebe Dresdner, oh doch!
Dadurch, daß zahlreiche Busse mit Kameraden schon außerhalb der Stadt aufgehalten wurden, blieb die Gruppe beim Hauptbahnhof mit ca. 1200 zu klein, um einen möglichen Durchbruch durch die Polizeisperre zu erzwingen. Alle neutralen Beobachter haben erneut und mit allzu brutaler Deutlichkeit vorgeführt bekommen, von wem die Gewalt ausgeht. Und auch in den Reihen der Polizei werden durch solche Ereignisse immer mehr Beamte erkennen, welchem System sie hier dienen. Da können unsere "unabhängigen" Medien noch soviel vertuschen und fehlinformieren, diese Ereignisse können noch ihre ganz eigene Dynamik entwickeln. Hier geht es also nicht um die Diskussion, ob Dresden 2011 nun eine Niederlage für unsere Sache war, oder nicht. Hier geht es darum, auch im Februar 2012 wieder Flagge zu zeigen, um all die eklatanten Widersprüche der real existierenden BRD schonungslos offenzulegen. Nebenbei bemerkt: Dresden ist auch im Februar eine wunderschöne Stadt.
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