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03. Oktober 2011
Dresden, 03. Oktober 2011

E ine Abordnung des NPD-Kreisverbandes Bodensee-Konstanz ließ es sich in diesem Jahr nicht nehmen und machte sich auf den weiten Weg, um den Kameraden der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag zum jährlichen Tag der offenen Tür einen Besuch abzustatten. Bereits am 30. September angereist, konnte man noch ausgiebig die Schönheit der Stadt bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen genießen. Ist man doch von den Trauermärschen zum Gedenken an die Bombenopfer 1945 im Februar nur Minusgrade gewöhnt. Besonders auffällig war es, das man noch in den späten Abendstunden des 01. Oktober im Rahmen eines B&üumlrgerfestes mit kurzem Hemd draußen sitzen konnte, ohne zu frieren. Der Erderwärmung sei dank. Überhaupt dachte man kurz daran, daß solche Warmperioden früher als " Optimum " bewertet wurden und selbige erst jetzt in unserer Wahnsinns-Gegenwart prompt in eine " Katastrophe " umgedeutet wird. Moderner Ablasshandel, kann man wieder prima Kasse machen und besorgte Bürger abzocken. Das heißt aber nicht, daß wir Umweltschutz generell verdammen. Dieser muß aber mit Maß und Ziel und ohne ideologische Scheuklappen praktiziert werden. Unsere Hoffnung, einen der Kameraden der NPD Fraktion im sächsischen Landtag zu treffen, erfüllte sich an diesem Abend leider noch nicht.

Ein Messebesuch in der Frauenkirche zum Erntedankfest war am Sonntag einer der Höhepunkte. Dies bezog sich aber rein auf die wunderbare Atmosphäre des Kircheninneren , war doch die Predigt des Pastors genauso nichtssagend und langweilig, wie in jeder xbeliebigen Dorfkirche auch. Naja, was will man von selbsternannten Gutmenschen schon Geistreiches erwarten. Den Architekten und Städteplanern rund um die Frauenkirche muß an dieser Stelle mal ein dickes Lob ausgesprochen werden. Wird doch Stück für Stück die Anmut und Schönheit der ursprünglichen Altstadt wieder greifbar, auch wenn die einzelnen Gebäude natürlich nicht ganz genau nach historischem Vorbild gebaut werden. Einziger Schandfleck ist und bleibt der sogenannte " Kulturpalast " aus DDR-Zeiten. Ein häßlicher Kommunistenbau, der schon aus Gründen der städtebaulichen Hygiene schnellsten entfernt gehört, auch weil er sich in Sichtweite der Frauenkirche befindet. Vom Turm der Frauenkirche hatte man dann noch einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Als dann aber zwei Schwule ausgerechnet diesen wunderbaren Ort für widerliches Geknutsche mißbrauchten, wurde es uns dann doch zu warm und wir verließen den Ort. Wollten wir uns doch nicht den Tag mit diesen Bildern versauen. Hätte noch gefehlt, daß man sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Nun wendeten wir uns wieder wesentlich Ästhetischerem zu.

Ein weiterer Höhepunkt war am nächsten Tag ein Besuch der katholischen Hofkirche. In dieser gab der Organist gerade eine Kostprobe seines Könnens und krönte seine Darbietung mit der " Kantate und Fuge in D Moll " von Johann Sebastian Bach. Ein wahrhaft erhebender Augenblick und manch ein Besucher war sichtlich ergriffen. Solcherart beseelt ging es am Nachmittag endlich zum eigentlichen Anlaß der Reise, dem " Tag der offenen Tür " im sächsischen Landtag. Ein großes Besucherinteresse war zu verzeichnen und nachdem man endlich im Gebäude war, ging es ans erkunden. Die größten Räume, die sich alle im Parterre befanden, hatten sich die SPD, CDU und Linke gesichert. Die FDP hatte den Raum um die große Treppe im 1. Stock, die Grünen und schließlich die NPD die kleineren Nischenräume am Durchgang zur Besuchertribüne belegt. Nach einer kurzen Befragung durch den MDR zum Thema Wiedervereinigung und was sie für einen persönlich bedeutet hat, ging es dann geradewegs zum Stand der NPD. Persönlich konnte man sich von dem regen Besucherinteresse am Stand der NPD, welcher den gesamten Tag über andauerte, überzeugen und auch davon, das insbesondere die Bündnis90/Grünen von solch einem Ansturm nur träumen konnten. Die einmalige Gelegenheit, persönliche Gespräche mit den Abgeordneten der NPD zu führen, wurde intensiv genutzt. Übrigens wurde die Tatsache von deren Seite, daß wir den weiten Weg vom Bodensee nicht gescheut hatten, äußerst positiv gewürdigt und hervorgehoben. Natürlich ließen wir uns es auch nicht nehmen, einmal auf den Stühlen der Abgeordneten im Plenarsaal Platz zu nehmen und den durchaus gelungenen Darbietungen der Freiberger Bergmannsleut zu folgen. Übrigens wurde beim Bau des, idyllisch an der Uferpromenade gelegenen, Glaspalastartigen Plenarsaales am allerwenigsten auf die beachtlichen Kosten geschaut, wie man aus gut unterrichteten Kreisen hörte. Wo waren denn hier die sogenannten Wutbürger, liebe Stuttgart21 Bewegte oder gar bei den horrenden Summen, die für die völlig hoffnungslose Euro -" Rettung " verschwendet werden. Aber dies nur am Rande. Nachdem man sich noch mit original Freiberger " Eierschecke ", einer leckeren einheimischen Kuchenspezialität gestärkt hatte, ging es dann mit vielen neuen Eindrücken wieder auf die lange Fahrt zurück zum Bodensee.



Blick von den Zuschauerrängen in den Plenarsaal.



Andrang am NPD-Stand.



A.Schrott (rechts stehend) mit Jens Pühse, dem Bundesorganisationsleiter NPD.

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