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01. Dezember 2011
01.12.2011 Friedrichshafen, Interview mit dem SWR4 Radio
A
m Morgen des 01.12. erhielt der stellvertredende Kreisvorsitzende A. Schrott einen Anruf des SWR4, indem er um eine Stellungnahme zum laufenden NPD Verbotsgeschrei und der sogenannten "Terrorzelle NSU" gebeten wurde. "NSU" war übrigens mal ein weltbekannter Motorrad-Produzent. Da werden sich wohl die einstigen Gründer nicht nur einmal im Grab umgedreht haben.
Sinngemäß war die Stellungnahme so, daß man generell nicht an ein Verbot glaubt und unabhängig davon die ganzen Kontakte und Verbindungen auch ohne Partei weiterbestünden.
Zum Thema "rechter Terror" wurde die Meinung geäußert, daß auch hier, wie so oft schon in der Vergangenheit, die offizielle Version erneut die völlig unglaubwürdigste ist.
Es ist natürlich klar, daß die alte Weisheit: " Man muß nur genügend Dreck werfen, irgend etwas bleibt immer hängen" auch unsere Arbeit hier vor Ort wieder beeinträchtigen wird. Aber auch das wird uns von unserem richtigen und notwendigen Weg nicht abbringen.
Nun ist es ja seit Jahren innerhalb der Partei umstritten, ob man den System-Medien nun Interviews geben soll oder nicht. Wurden doch oft genug schon sinnentstellte und tendenziöse Machwerke daraus zusammen-
gezimmert. Frei nach Franz Schönhuber: Wir können vor dem Konstanzer Münster das "Ave Maria"
singen, in der Presse wird dann das "Horst Wessel Lied" daraus.
Der Vorstand ist aber der Meinung, das man diese Chance einfach nutzen muß. Denn auch eine negative Werbung ist eine Werbung. Jede Möglichkeit, in die Medien zu kommen, muß also genutzt werden.
Das Interview wurde dann auch einigermaßen anständig am selben Tag gesendet.
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