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24. Februar 2008 - RNF
Erfolgreiche Veranstaltung des Ringes Nationaler Frauen im Kreis Heilbronn

N achdem die Fasnet (Fasching), die in weiten Teilen Baden-Württembergs alljährlich das kulturelle Leben auf den Kopf stellt, ihr Ende gefunden hatte, luden wir am 10. Februar wieder zu einem RNF-Treffen im Raum Heilbronn ein.

Als Gastreferentin konnten wir an diesem Tag Frau Bringfriede Jung begrüßen, die über das Thema „Feminismus und Gender Mainstreaming - gelten Naturgesetze nicht mehr?” sprach. Dass Frau Jung sich mit 92 Jahren noch mit solch modernen Themen beschäftigt und darüber hinaus in der Lage ist, vor einer größeren Zuhörerschaft zu sprechen, ist wahrlich bewundernswert und nötigte auch am Veranstaltungstag den interessierten geneigten Besuchern einigen Respekt ab.

So begann Frau Jung ihren ausführlichen Vortrag über die krankhaften Auswüchse eines der Natur zuwiderlaufenden Denkens in Bezug auf die biologische Unterschiedlichkeit von Mann und Frau.

Von den frühen Frauenrechtlerinnen, deren Anliegen und Forderungen weit von dem entfernt lagen, was heute gemeinhin unter Feminismus verstanden wird, bis zur aktuellen Debatte um Eva Hermann und dem neuen Schlagwort des "Gender Mainstreaming" erstreckten sich ihre Ausführungen. Dabei betonte sie stets den grundlegenden Unterschied zwischen den Begriffen Gleichberechtigung und Gleichheit. Frau und Mann seien eben nicht identisch, sondern in ihren Anlagen grundverschieden. Diese natürlichen Unterschiede gelte es zu beachten. Gleichzeitig müsse man der widersinnigen Behauptung der Gleichheitsfanatiker entgegenwirken, die von dem völlig falschen Standpunkt ausgingen, daß Gene und biologische Kriterien auf das Geschlechterbewusstsein keinen Einfluss ausübten und lediglich die Umwelteinflüsse die Entwicklung eines Menschen präge.

Das Entsetzen und die Erschütterung war dem Publikum deutlich anzumerken, als Bringfriede Jung auf das Thema des sexuellen Umgangs mit Kindern zu sprechen kam. Dabei zitierte sie aus einem Kinderbuch, das vor einiger Zeit vom Bundesfamilienministerium herausgegeben worden war, und in dem Eltern dazu ermuntert werden, ihre Kinder von Zeit zu Zeit im Intimbereich zu berühren, um emotionale Bindungen zu vertiefen - Formulierungen, die normalerweise im Zuge des Kampfes gegen Kinderpornographie verboten sein sollten.

Aufgrund der Aktualität des Themenkomplexes auch für Männer, die inzwischen sogar zunehmend zum Opfer der so genannten „Frauenquote” im Berufsleben werden, hatten wir zu diesem Vortrag auch unsere männlichen Kameraden eingeladen, die dann auch in etwa die Hälfte der ungefähr 50 Zuhörer im Saal stellten. Der Raum war damit voll bis auf den letzten Platz. Einige etwas verspätet angekommene Besucher bekamen sogar nicht einmal mehr einen Sitzplatz.

Der RNF in Baden-Württemberg wird in Zukunft regelmäßig im gesamten Landesgebiet derartige Veranstaltungen organisieren, um interessierten Frauen überall im Ländle Anlaufstellen und Kontaktmöglichkeiten bieten zu können.

Als nächstes Ereignis dieser Art ist ein regionales Treffen im Bereich Bodensee geplant, zu dem auch die Kameradinnen aus der Schweiz ihr Kommen zugesagt haben.

Edda Schmidt
Landesbeauftragte RNF

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Kontakt
RNF Baden-Württemberg
Postfach 8
72406 Bisingen
ePost: e.schmidt@npd-bw.de

Quelle:
www.ring-nationaler-frauen.de
www.npd-bw.de


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