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3. Mai 2008 - Politik
Ansprache des Parteivorsitzenden zum 1. Mai in Nürnberg
„Sozial” heißt „gemeinschaftlich”: Sozial geht nur national!
V
on sozialer Marktwirtschaft ist hierzulande nichts mehr übrig geblieben.
Wir erleben den Kapitalismus pur.
In der BRD wird abgezockt, was das Zeug hält: Vom Staat, von Managern, von Politikern, von Vorständen der Krankenkassen und Versicherungen. Das Volk blutet, und das Kapital kassiert!
Die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen steigern beständig ihre Gewinne, bauen Arbeitsplätze in Deutschland ab, während der Reallohn der Arbeitnehmer stetig sinkt. Man braucht kein Wirtschaftsexperte zu sein, um sich auszurechnen, daß der Gewinnsprung im Wesentlichen auf Lohndrückerei und Erhöhung des Leistungsdrucks auf die (Noch-)Beschäftigten sowie die Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland zurückzuführen, ist.
Kräftig plündern der Staat und die Kommunen das Volk aus.
In den letzten zehn Jahren hat sich der Preis für Diesel und Benzin verdoppelt u.a. dank der Ökosteuer. Heizölsteuer und Strom unterlagen ebenso drastischen Erhöhungen infolge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.
Die Liste der staatlichen „Reformen”, die alles drastisch verteuern, läßt sich beliebig fortsetzen, wie die Gesundheitsreform, Arbeitsmarktreform, Gebührenerhöhung bei Wasser, Müll, der Nutzung öffentlicher Einrichtungen, wie Bäder, Busse, Nahverkehr, Kindergartenabgaben usw.
Die Arbeitsmarktreform brachte zwar neue Namen der Arbeitsvermittlungsstellen, die sich heute „Job-Center” nennen, doch nicht wirklich neue Arbeitsplätze. Die tatsächliche Zahl der Arbeitslosen unter Einbeziehung aller derjenigen Personen, die mit Tricks aus der Statistik entfernt wurden, liegt bei 6 Millionen.
Hartz IV ist sozial ungerecht und bedeutet staatlich verordnete Armut per Gesetz.
Die Globalisierungsparteien und die Gewerkschaften tragen für diese katastrophale Entwicklung die alleinige Verantwortung! Hinter solch anonymen Zahlen verbergen sich Einzelschicksale:
- Menschen, die einem wichtigen Element ihrer Daseinsbestimmung beraubt werden,
- Jugendliche ohne Hoffnung auf eine Lehrstelle oder einen Arbeitsplatz um sich ein eigenes Leben aufbauen zu können,
- Frauen und junge Mütter, die nach der Geburt oder Erziehung ihres Kindes keinen Arbeitsplatz mehr finden,
- Familienväter, die ihre Familie nicht durch eigene Arbeit versorgen können, sondern auf staatliche Almosen angewiesen sind, um die nötigsten Dinge des täglichen Lebens beschaffen zu können, sowie unzählige Deutsche mit Fähigkeiten, die sie nicht einsetzen können. Neben der materiellen Not ruft die Arbeitslosigkeit auch große psychische Not hervor.
Dies alles kümmert die etablierten Politiker längst nicht mehr, denn sie bestimmen ihre Diäten selbst, sind nach nur 5 Jahren Abgeordnetentätigkeiten bereits rentenberechtigt und selber nicht von Arbeitslosigkeit oder sozialen Nöten bedroht.
Eine Hauptursache der sozialen Mißstände ist die Politik der Globalisierung und der multikulturellen Überfremdung, die von allen im Bundestag vertretenen Parteien, von der CSU bis zur PDS, betrieben wird.
Die Globalisierer zerstören die Mechanismen, die ein Staat benötigt, um eine eigenständige Wirtschaftspolitik zum Wohle des Volkes zu betreiben:
Durch Freihandel und Wegfall der Zölle tritt der deutsche Arbeiter in direkte Konkurrenz zu den ausgebeuteten Arbeitern der ganzen Welt.
- Er muß mit Arbeitern konkurrieren, die kein soziales Netz kennen, für das somit auch keine Kosten anfallen, deren Fabriken billiger produzieren können, weil sie ihre hochgiftigen Abfälle direkt in die Natur entsorgen.
- Er muß mit Arbeitern konkurrieren, die das Wort Arbeitsplatzsicherheit noch nie gehört haben.
Am Ende dieses Prozesses wird eine Welt stehen, in der die Arbeiter zum bloßen Produktionsfaktor degradiert, der gerade so viel verdient, daß er überleben kann, der keine soziale Absicherung erfährt und an hochriskanten Arbeitsplätzen in einer verseuchten Natur arbeitet.
Er wird in einer Welt arbeiten, in der Menschen wie Maschinen dorthin verschoben werden, wo sie gebraucht werden, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu schaffen, und so die Lohnkosten zu senken.
Eine solche Verschiebung trägt dann zur Entsolidarisierung der Bevölkerung bei, die dann aus ethnisch völlig unterschiedlichen Gruppen ohne Bindung bestehen und für die unter dem Stichwort „Multikulturelle Gesellschaft” geworben wird.
Dieser Entfremdung und Ensolidarisierung setzen wir die Idee der solidarische Volksgemeinschaft entgegen.
Die Gewerkschaften hingegen kümmern sich schon seit Jahrzehnten mehr um die Belange ausländischer Mitarbeiter als um das Wohl deutscher Arbeiter. Ihnen geht es dabei in erster Linie um die Gewinnung neuer Mitglieder, um die Pfründe ihrer Funktionäre zu sichern. Sie haben ihre Daseinsbestimmung und die Interessen deutscher Arbeitnehmer längst verraten.
Wir Nationaldemokraten streiten für eine lebenswerte Zukunft unseres deutschen Volkes in einer Welt selbstbestimmter Völker, in der der Mensch als Mitglied der Volksgemeinschaft in seiner ganzen Persönlichkeit geachtet und gefördert wird und nicht zum bloßen Konsumptions- und Produktionsfaktor degradiert wird.
Die Globalisierung muß gestoppt werden! An ihre Stelle muß eine raumorientierte Volkswirtschaft treten, welche Arbeitsplätze, soziale Sicherheit und eine gesunde Natur gewährleistet.
Die Politik muß dafür sorgen, daß die Menschen in ihrer Heimat Arbeit finden.
Wir sehen in der seit Jahrzenten gesteuerte Überfremdung ein Instrument der Globalisierer zur Zerstörung unseres Volkes, der Vernichtung sozialer Errungenschaften und der Lohnsenkung zu deren Gewinnmaximierung.
Anstelle eines Zuwanderungsgesetzes fordern wir ein „Gesetz zur Ausländerheimführung”, statt Integration.
Wir fordern an diesem 1. Mai soziale Gerechtigkeit, Vollbeschäftigung für alle Deutschen,
wir fordern die Einführung von Schutzzöllen auf Waren, die in fremden Ländern produziert werden.
Deutsche Unternehmen, die im Ausland Produktionsstätten errichten und solche in Deutschland schließen, müssen fiscalisch bestraft und die im Inland produzieren, gefördert werden.
Der menschenverachtenden Globalisierung setzen wir das Konzept einer am Menschen, Volk und seinem Lebensraum orientierten nationalen Volkswirtschaft durch Re-Nationalisierung der Betriebe und Entflechtung des raumfremden Spekulations- und Einflußkapitals entgegen.
Deutschland wird von all denen kaputtgewirtschaftet, die heute Entscheidungsbefugnisse haben, „Abzockementalität” besitzen und sich selbst begünstigen. Das ist die Realität in der BRD im Jahre 2008.
So sollen Steuergeschenke an die Industrie durch Streichung der Eigenheimzulage oder der Kilometerpauschale gegenfinanziert werden.
Beim kleinen Bürger, ja selbst bei den Arbeitslosen wird zugunsten der Subventionsgeschenke für die Industrie, für Beamten- und Ministergehälter kräftig abgezockt.
Dies geht jedoch nur solange, bis man die Verantwortlichen abstraft.
Dies wird der Wähler bei den nächsten Wahlen verstärkt tun.
An uns liegt es, ihm klar zu machen, daß sozial nur national geht!
Sozialer Friede und das Miteinander einer Solidargemeinschaft sind nur unter den Bedingungen nationaler Politik möglich.
Nürnberg, den 01. Mai 2008
Udo Voigt, NPD-Parteivorsitzender
Quelle:
www.npd.de
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