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31. Mai 2008 - Region
Überfall auf Nationale im Zug nach Salem

A ls regelmäßiger Besucher von Veranstaltungen „gegen Rechtsextremismus” im Bodenseekreis kennt man das Beispiel, das der Häfler Polizeichef Karl-Heinz Wolfsturm immer gerne anspricht, wenn er zu mehr Zivilcourage aufrufen will: Im Zug von Überlingen nach Salem wird ein dunkelhäutiges Mädchen von betrunkenen Skinheads bepöbelt und bespuckt - und keiner schreitet ein. Wolfsturms Appell: Ein Handyanruf bei der Polizei seitens der Fahrgäste könne ja wohl nicht zu viel verlangt sein und ein wenig Zivilcourage könne so die Peiniger des Mädchens ihrer gerechten Strafe zuführen.
Soweit, so gut. Menschen, die andere wegen ihrer Hautfarbe beleidigen und die sich an Schwächeren vergehen, haben in den Reihen wahrhaftiger Nationalisten nichts zu suchen. Solches Verhalten ist eines Nationalisten unwürdig!

Was aber, wenn es anders herum passiert? Wenn die Täter Ausländer sind, und die Opfer nationale Deutsche? So geschehen am vergangenen Wochenende - im Zug von Überlingen nach Salem. Zwei junge Deutsche wollen abends nach Hause Richtung Friedrichshafen und steigen in Überlingen in den Zug. Im Zug befindet sich bereits eine Gruppe von sechs oder sieben jungen Ausländern. Als diese einen der Deutschen wiedererkennen, beginnen sie sogleich, die beiden Deutschen verbal zu attackieren und zu beleidigen. Als der Zug in Salem hält, steigen die ausländischen „Kulturbereicherer” aus. Plötzlich beginnen sie, mit den Fäusten gegen das Fenster zu hämmern, hinter dem die Deutschen sitzen. Einer der Ausländer deutet mit der flachen Hand, die er am Hals vorbeiführt, unmissverständlich an, was man am Liebsten mit den jungen Deutschen anstellen würde. Nun wird es den Beiden zu bunt. Als Beide aussteigen und die Gruppe Ausländer zur Rede stellen wollen, werden sie sofort von diesen umzingelt und zu Boden geschlagen Wie von Sinnen treten und prügeln die Ausländer auf die bereits am Boden liegenden Nationalen ein, die schon ihr letztes Stündlein schlagen hören. Der Geistesgegenwart eines weiteren Fahrgastes ist es zu verdanken, dass doch alles einen glimpflicheren Ausgang nimmt. Ohne zu zögern steigt auch er aus dem Zug und greift ein. Als die überraschten Ausländer kurz von ihren Opfern ablassen, nutzen die Deutschen die Gunst der Stunde, rappeln sich auf und lassen sich von dem Fahrgast in den glücklicherweise kurze Zeit später losfahrenden Zug ziehen. Alles noch einmal gut gegangen - dank der Zivilcourage eines Zugfahrgastes.
Aber was wäre gewesen, wenn jener Fahrgast nicht durch Zufall zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen wäre? Übergriffe von Ausländerbanden auf junge Deutsche sind auch am Bodensee beinahe an der Tagesordnung. Muss es denn wirklich erst ein zweites „Stolberg” geben, bevor jemand die Notwendigkeit zum Handeln erkennt?

Friedrichshafens OB Büchelmeier jedenfalls braucht sich nicht zu wundern, dass die von ihm so genannte „rechte Szene” am See sich organisiert. Denn immer mehr deutsche Jugendliche haben die Schnauze voll davon, täglich in ihrer eigenen Heimat zum Freiwild für multikulturelle Banden zu werden. Und sie erkennen: Nur in der Gemeinschaft kann man diesen Zuständen etwas entgegensetzen. Sie wollen sich ihre Heimat nicht wegnehmen lassen. Sie werden sich nicht weiter ducken und wegschauen - und kein Streetworker, keine Repression, kein Oberbürgermeister kann sie von diesem Weg abbringen, denn sie sind im Recht!

Quelle: www.fb-bodensee.tk

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