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30. August 2006
Anschlag auf NPD-Versammlungslokal
im Bodenseekreis


i m beschaulichen Örtchen Billafingen bei Owingen gibt es ein Restaurant: Das Gasthaus Adler. Hier wollte sich der Kreisverband Bodensee-Konstanz der NPD am Sonntag, 11. Juni, zu seiner Jahreshauptversammlung treffen. Der Kreisverband hält, wie jede andere politische Partei, bereits seit Jahren monatliche Versammlungen an wechselnden Orten ab. Bisher war immer alles problemlos abgelaufen.
Am Morgen des 10. Juni jedoch fand diese Idylle ein jähes Ende. In der Nacht zum Samstag hatten offenbar fehlgeleitete und geistig minderbemittelte Zeitgenossen das Lokal mit Farbbeuteln beworfen, sowie mit Parolen beschmiert, die mit Ölfarbe (!) auf die Fassade gesprüht wurden. Sprüche wie „Trinkt nicht bei Nazis“ oder „NPD Rassisten Pack“ zeugen von einem Jargon aus der Mottenkiste des politischen Abfalls, und lassen nicht unbedingt überragende Intelligenz vermuten. Da die Fassade des Hauses erst im letzten Jahr erneuert wurde, entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Offenbar mussten diese „Herrschaften“ vom Vorhaben des NPD-Kreisverbandes Wind bekommen haben. Die Aufregung im kleinen Billafingen war groß.
Die Wirtin des Gasthofs Adler bat daraufhin die Verantwortlichen des Kreisverbandes, die Versammlung - auch auf den ausdrücklichen Rat der Kriminalpolizei hin- abzusagen. Dieser Bitte kam der Kreisvorstand nach, da man eine weitere Gefährdung der Wirtsleute ausschließen wollte, und zudem nicht bereit war, die Existenz unschuldiger Dritter im Rahmen politischer Auseinandersetzungen aufs Spiel zu setzen.
Die Damen und Herren der anderen Feldpostnummer haben scheinbar jedoch keinerlei Skrupel, was das Vernichten von Existenzen angeht. Auch demokratisches Denken, Toleranz gegenüber Andersdenkenden oder Meinungspluralismus sind diesen Personen fremd.
Jedenfalls zogen am Sonntag Vormittag in Erwartung einer stattfindenden NPD-Versammlung etwa 15 ewiggestrige „Antifaschisten“ in heldenhafter Manier nach Billafingen, und bezogen dort mit Plakaten vor dem Gasthaus Adler Stellung. Im ganzen Ort verteilten sie (illegale) Flugblätter, auf denen das Gasthaus Adler explizit als Versammlungslokal der NPD genannt wird, und der NPD selbst in bester &„Stürmer“-Manier eine „rassistische“, „militante“ und schlichtweg von Gewaltphantasien gegen Ausländer geprägte Grundhaltung vorgeworfen wird.
Abgesehen davon, dass die NPD im Allgemeinen, sowie der Kreisverband Bodensee-Konstanz im Speziellen Gewalt in Jeglicher Form verurteilen, und mitnichten einen Hass auf Menschen aus fremden Erdteilen hegen - die Wirtsleute des Adler stammen aus dem rumänischen Siebenbürgen; wäre die NPD so dezidiert rassistisch, wie von den geblendeten Gutmenschen in ihrem Pamphlet behauptet, dann würde ein NPD-Kreisverband wohl kaum auf die Idee kommen, dort eine Versammlung abzuhalten - ist es für die Verantwortlichen der Nationaldemokraten vor Ort ein Skandal, dass hier offenbar gezielt eine Existenz vernichtet werden soll, nur weil sich die Wirtsleute bereit erklärt haben, einer politisch unkorrekten Vereinigung einen Raum für eine Jahreshauptversammlung zur Verfügung zu stellen. Die NPD ist eine zugelassene Partei. Somit muss es auch ihr gestattet sein, Räume für Versammlungen anzumieten, ohne dass die Gastgeber um ihre Existenz fürchten müssen. Derartige Zustande sind absolut inakzeptabel und eines Rechtsstaats unwürdig. Wer die politische Auseinandersetzung mit der NPD sucht, soll sich an die NPD selbst wenden, und nicht mittels strafbarer Aktionen die mühsam aufgebaute Lebensgrundlage einer unschuldigen Familie zerstören, die nur den einen „Fehler“ gemacht hat, sich einer politisch oppositionellen Organisation gegenüber tolerant gezeigt zu haben.
Unser Leitspruch für die Zukunft lautet daher weiterhin:

Keine Toleranz der Intoleranz - Freiheit ist immer auch die Freiheit des Anderedenkenden!

Anmerkung:
Diesen Text haben wir als Flugblatt ausgearbeitet, und davon etwa 1500 Stück in Owingen und Umgebung an sämtliche Haushalte verteilt. Die Resonanz darauf war absolut positiv. Zahlreiche Solidaritätsbekundungen an uns, sowie an die Wirtin des Gasthauses geben davon Zeugnis, dass derartige Machenschaften von den wenigsten Menschen in unserem Land geteilt werden.
Einen besseren Beweis für ihre Politikunfähigkeit hätten uns die geistig Verwirrten von der Antifa gar nicht liefern können - Klassisches Eigentor!
Eine Strafanzeige wurde gestellt.

Fotos - Wer kennt diese Personen?
Linkskriminelle Kreativität: So sah die Fassade des Gasthofs Adler am Morgen des 10. Juni aus.

Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei Friedrichshafen unter der
Telefonnummer 0 75 41 / 701-0

Für größere Ansicht auf die Fotos klicken.







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