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13. November 2007
Benzinpreis-Skandal
W er in diesen Tagen von seinem Grundbedürfnis nach Mobilität Gebrauch macht, darf sich an der Tankstelle inzwischen auf schockartige Erlebnisse gefaßt machen. Die Kraftstoffpreise haben ungeahnte Höhen erklommen. Bald dürfte mit rund 1,50 Euro die 3-DM-Marke erreicht sein.
Regierung und Opposition sehen keinen Handlungsbedarf. Man hat sich daran gewöhnt, den Autofahrer auszunehmen wie eine Weihnachtsgans. Kfz- und Mineralölsteuer nebst Ökosteuer und sonstiger Abgaben fließen überall hin, aber immer weniger in den Straßenverkehr. Deshalb erinnert der Straßenzustand einiger Autobahnen und Großstädte inzwischen eher an die dritte Welt denn an ein führendes Industrieland. Die Flickschusterei auf den Straßen entspricht jener in den staatlichen Haushalten.
Das ist zwar ein handfester Skandal, und im übrigen Gift für die Konjunktur, aber ideologisch streng fundiert. Rot-Grüne und gewisse Politiker in der Union sind nämlich schon lange davon überzeugt, daß der Individualverkehr von Übel ist. Wo kämen wir hin, wenn jeder selbst entscheidet, wann, wo und wie schnell er unterwegs ist?
Mobilität wird zum Privileg der Reichen. Wer es als Normalbürger trotzdem nicht lassen kann, der darf eben an der Tankstelle sein sauer erspartes Geld dem Staat in den Rachen werfen. Die Mächtigen und die Umweltideologen, repräsentiert durch die Systemparteien, schauen arrogant und in seltener Eintracht zu.
Quelle: www.npd.de, Deutsche Stimme
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