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29. Mai 2007
Von Rache, Folter und Siegerjustiz
Historiker Dr. Olaf Rose zu Gast am See


S onnig und rund 30 Grad warm ist es an jenem Samstagnachmittag am Bodensee. Die Wetterdienste haben Gewitter und eine Regenperiode angesagt - womöglich vorerst die letzte Gelegenheit, sich in der frühsommerlichen Hitze zu entspannen und einen Gang ins Freibad zu wagen.
Trotzdem haben sich an besagtem Samstagnachmittag über 40 Menschen eingefunden, um einem Vortrag des bekannten Historikers Dr. Olaf Rose zum Thema „Nürnberger Prozesse” beizuwohnen. Dass sie diesen Entschluss nicht bereuen würden, wird allen Anwesenden sofort klar. Mit lebendiger Ausdrucksweise, interessanten Hintergrundinformationen und Ausschnitten aus seinem neuen Film „Death by Hanging - Tod durch den Strang” zieht der Historiker sein Publikum schnell in den Bann. Alles lauscht gespannt seinen Ausführungen über das Nürnberger Rachetribunal. Seine historisch belegten und dokumentarisch nachweisbaren Fakten, die ein so gänzlich anderes Bild der alliierten Siegerjustiz formen, als es die von den Besatzern diktierten Geschichtsbücher tun, treffen den Nerv der Zuhörer vollkommen. Verfahrensfehler, Folter von Angeklagten, Manipulation von Zeugen - zahllose Rechtsbrüche, Versäumnisse und Taschenspielertricks der alliierten Siegermächte legt Olaf Rose in seinem anderthalbstündigen Vortrag offen.
Dabei versteht es der durch sein erstes Filmprojekt „Geheimakte Hess” bekannt gewordene und aus dem öffentlichen Dienst der Stadt Bochum entlassene Historiker vorzüglich, Brücken von der Vergangenheit in die aktuelle Gegenwart zu schlagen. Auch heute werden elementare Grundsätze des Völker- und Menschenrechtes insbesondere von den Amerikanern und deren Vasallen weltweit mit Füßen getreten. Rose weist hierbei vor allem auf die vor wenigen Monaten erfolgte Hinrichtung des ehemaligen irakischen Präsidenten Saddam Hussein hin, sowie auf die Machenschaften des UN-Tribunals von Den Haag. Sein Fazit aus über 60 Jahren Gesinnungsjustiz, Besatzerrecht und Siegerwillkür: „Solange die USA sich über das Völkerrecht beliebig hinwegsetzen können gibt es kein Völkerrecht!”
Wer möchte da, angesichts der aktuellen Ereignisse weltweit, widersprechen?!
Die Zuhörer quittieren Roses Ausführungen mit großem Beifall und zahlreichen Fragen, auf die der wissenschaftliche Mitarbeiter der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag stets kompetente und ausführliche Antworten zu geben weiß.
Da die Zeit knapp ist und die Straßen um den Veranstaltungsort herum alle mehr oder weniger verstopft sind, bleibt für Gespräche im kleineren Rahmen leider kaum noch Zeit - der Vorstand des NPD-Kreisverbandes wird sich jedoch bemühen, Dr. Olaf Rose mittelfristig noch einmal an den Bodensee zu holen, auch um all jenen einen Gefallen zu tun, die aufgrund beruflicher oder sonstiger Unabkömmlichkeit nicht in den Genuss dieses äußerst interessanten Vortragsnachmittages gekommen sind. (pz)

www.dr-olaf-rose.de

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