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21. Mai 2007
G8-Aktionstag: NPD und JN aktiv in Überlingen
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nlässlich des zweiten bundesweiten Aktionstages der nationalen Opposition gegen den anstehenden G8-Gipfel war am vergangenen Samstag natürlich auch die NPD in der Bodenseeregion nicht untätig.
Zunächst war geplant, in der badischen Tourismusstadt Überlingen auf dem Landungsplatz einen Infostand durchzuführen. Dies scheiterte jedoch daran, dass uns erst am Freitagnachmittag kurz nach 17 Uhr eine Nachricht zuging, in der behauptet wurde, es würden grundsätzlich auf dem Landungsplatz keine Genehmigungen für Informationsstände erteilt. Alternativ bot man uns in dieser Nachricht einen Stand in der Münsterstraße an und bat uns, kurzfristig Bescheid zu geben, wenn wir mit dieser Offerte einverstanden wären. Bekanntermaßen ist es jedoch am Freitag um kurz nach Fünf Uhr Nachmittags schwierig bis unmöglich, auf einer Behörde jemanden zu erreichen. Daher war es nicht verwunderlich, dass wir weder telefonisch noch auf elektronischem Wege jemanden im Überlinger Ordnungsamt kontaktieren konnten - Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Nun wollten wir der Stadt Überlingen natürlich nicht den Gefallen tun und uns im naiven Glauben an die Kulanz der örtlichen Staatsmacht ohne Genehmigung mit einem Stand in die Innenstadt zu stellen. Allerdings wollten wir uns von diesem schikanösen Treiben des Ordnungsamtes natürlich auch nicht in die Suppe spucken lassen. So leicht wird man uns nicht los, dachten wir uns - Jetzt erst recht!
Und so fuhren wir am Samstagvormittag gemeinsam mit zahlreichen Aktivisten der JN und einer Menge Propaganda im Gepäck nach Überlingen, um unsere Ansichten dort unter die Bevölkerung zu bringen. Am Ziel angekommen, teilten sich die Nationalisten sogleich in mehrere Gruppen auf und verteilten das mitgebrachte Informationsmaterial an die zahlreich vorhandenen Menschen in der Innenstadt, die uns großteils positiv begegneten.
Um noch größere Aufmerksamkeit unter den Leuten zu wecken entschlossen wir uns schließlich, unser ebenfalls mitgebrachtes Transparent aufzuspannen und an mehreren belebten Plätzen für eine gewisse Zeit zu verweilen. Eine Maßnahme, die sich als äußerst wirkungsvoll erwies, zogen wir damit doch alle Blicke auf uns, wo immer wir mit dem gelben Transparent in Überlingen aufkreuzten.
Mehrere Passanten kamen nun auf die nationalen Aktivisten zu und informierten sich aus erster Hand über die Programmatik der NPD und der JN. Eine große Zahl von Sympathiebekundungen und mehrere kontroverse Bürgergespräche waren die Folge.
Dies rief natürlich nach einer gewissen Zeit die Überlinger Polizei auf den Plan, die von den Aktivisten die Personalien aufnahm und uns - nachdem sie Verstärkung angefordert hatte, um nach weiteren Nationalisten zu suchen, die in der Innenstadt unterwegs waren und munter weiter Flugblätter verteilten anbot, in der Münsterstraße unseren ursprünglich geplanten Infostand aufzubauen. Dies allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Polizei dort ständig präsent sein werde. Dieses Angebot lehnten wir selbstverständlich ab, wäre doch ein Infostand mit Belagerung durch die Polizei wenig erfolgsversprechend gewesen. Da wir ohnehin schon mehrere Hundert Zeitungen und Flugblätter unter das Volk gebracht hatten zogen wir es stattdessen vor, zu unseren Autos zurück zu gehen und nach Hause zu fahren. Auf dem Heimweg ließen es sich einige Aktivisten jedoch nicht nehmen, zahlreiche auf öffentlichen Parkplätzen abgestellte Autos ebenfalls noch mit Flugblättern zu „bestücken”.
So kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass die Aktion der nationalen Opposition in Überlingen ein großer Erfolg war - schließlich konnten fast alle mitgebrachten G8-Zeitungen unters Volk gebracht werden.
Den Verantwortlichen der Überlinger Stadtverwaltung sei abschließend noch gesagt: Wir lassen uns nicht stoppen! Wir werden auch in Zukunft unsere Ideen auf die Straße und in die Köpfe der Menschen tragen - und weder verwaltungstechnische Schikanen noch die Kriminalisierung durch die örtliche Polizei werden uns daran hindern!
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