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19. Oktober 2006
Vortragsveranstaltung des Kreisverbandes: Trotz Improvisation ein Erfolg
Ü
ber 40 Mitglieder, Sympathisanten und interessierte Gäste waren vergangenen Sonntag einer Einladung des NPD-Kreisverbandes Bodensee-Konstanz gefolgt. Dieser hatte einen Rednervortrag mit dem international bekannten Nahost-Experten und Israelkritiker, dem Schweizer Ahmed Huber aus Bern, angekündigt.
Der ehemalige Schweizer Armee-Offizier, der vor Jahren bereits zum Islam übertrat, ist bekannt für seine pointierten Referate, und so war es nicht verwunderlich, dass die Verantwortlichen des Kreisverbandes dem Sonntag mit freudiger Erwartung entgegensahen.
Doch kam es - wie so oft - völlig anders: Am Samstag Nachmittag erreichte den Kreisverband ein Anruf von Huber. In diesem erklärte er, dass soeben zwei Beamte der Schweizer Bundespolizei bei ihm zu Besuch gewesen seien, die ihm dringend davon abgeraten hätten, am Sonntag nach Deutschland zu reisen. Aufgrund der dort herrschenden (Un-)Rechtszustände bestünde die begründete Gefahr, dass es zu einer Festnahme bei der Einreise nach Deutschland kommen könnte.
Nun ist Ahmed Huber mit Sicherheit kein Kind von Traurigkeit – angesichts seines mit über 80 Jahren jedoch schon recht fortgeschrittenen Alters ist es jedoch nur verständlich, dass er dieses Risiko, sich den Strapazen einer Verhaftung auszusetzen, nicht eingehen wollte.
Merklich geknickt musste er somit den Vortrag bei uns absagen.
Man sieht anhand dieses Vorfalles, wie weit die Gesinnungsjustiz in diesem (nur auf dem Papier existierenden) „freiheitlichen Rechtsstaat” bereits vorangeschritten ist.
Nun war aber guter Rat teuer: Angesichts der zu erwartenden zahlreichen Besucher, und der äußerst kurzfristigen Absage des Referenten gab es kein Zurück mehr – die Veranstaltung musste auch ohne Ahmed Huber über die Bühne gehen.
Glücklicherweise sprang ein altgedienter Kamerad und Freund, über den auch der Kontakt mit Huber zustande gekommen war, in die Bresche: Er hatte kurzfristig zwei kleinere Referate vorbereitet, die er auch beide vortrug. Die Enttäuschung über das Nicht-Erscheinen Ahmed Hubers war zwar allerorten spürbar, dennoch war man sich einig, dass die Verantwortung dafür beim BRD-System und seinen undemokratischen Auswüchsen der jüngsten Zeit zu suchen war.
Der Mittag gestaltete sich jedoch trotz allem harmonisch: Besucher aller Altersgruppen und Berufsgruppen, vom 17-jährigen Jungnationalen bis zum über 80-jährigen Kämpen, vom Schüler bis zum selbständigen Unternehmer wurde alles abgedeckt. Neue Kontakte konnten geknüpft und bestehende vertieft werden. Positiv zu erwähnen ist weiterhin, dass ein Kamerad uns im Vorfeld der Versammlung zwei Transparente als Sachspende übergab, die in Zukunft bei Infoständen und anderen öffentlichen Aktionen zum Einsatz kommen werden.
Somit also ist die Veranstaltung durchaus als Erfolg zu werten – Der Motivation der Anwesenden jedenfalls tat auch die Tatsache des Nicht-Erscheinens des Hauptreferenten keinen Abbruch. Auch zukünftig wird der Kreisverband in regelmäßigen Abständen Rednerveranstaltrungen durchführen. Vorzugsweise mit deutschen Referenten – die können wenigstens keine Probleme bei der Einreise bekommen … (pz)
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