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16. Februar 2007
Gedenkveranstaltung „Ein Licht für Dresden”
am 13.02. in Aulendorf


i n den Abendstunden des 13. Februar versammelten sich rund 70 nationale Aktivist/innen am Bahnhofsvorplatz in Aulendorf, um den Opfern des alliierten Bombenholocaust, der im Februar 1945 in der Bombardierung Dresden gipfelte, zu gedenken.

Nachdem alle Kameraden eingetroffen waren, verlas man die Auflagen und machte sich auf den Weg zum Veranstaltungsort. Dies wurde von „Nazis Raus” - Rufen und anderen Sprechchören begleitet. Besonders abstoßend traten hierbei Sprechchöre wie „Wir haben Eure Trauer satt, Dresden war ne Nazi-Stadt!” in Erscheinung. Dass diese Personen, die derartig menschenverachtende Parolen brüllen und das Andenken an ermordete Zivilisten in solch perverser Art und Weise in den Dreck ziehen, sich überhaupt noch im Spiegel betrachten können, zeugt von deren Charakterlosigkeit.
Die anwesenden Kameraden jedoch verhielten sich diszipliniert und reagierten nicht auf die Provokationen, auch wenn es wohl angesichts der Spottrufe der Gutmenschenmafia in allen kochte und brodelte.
Am Kundgebungsort angekommen, wurden alle Teilnehmer nacheinander durchsucht und auf den für die Veranstaltung vorgesehenen Platz gelassen. Nun wurden Fackeln entzündet und Transparente und Fahnen hervorgeholt.
Zwei Kameraden hielten eine Rede und gingen darin auf die Geschehnisse vom 13./14. Februar 1945 in Dresden, sowie den Bombenterror in anderen deutschen Städten ein. Auch Bombenangriffe auf Städte in der Region kamen zur Sprache.
Leider wurde der erste Redebeitrag durch permanentes Kirchenglockenläuten gestört und da sich der Ort des Geschehens in unmittelbarer Nähe befand, beschloss man die Veranstaltung zu unterbrechen. Nach kurzem Gespräch mit dem Einsatzleiter und der Ankündigung, so lange zu verharren bis die Störung behoben ist, gab der „couragierte” Geistliche Ruhe und man fuhr fort. Der zweite Redebeitrag begann; daraufhin folgte eine Schweigeminute.

Nachdem die Versammlung beendet wurde begab man sich geschlossen zum Bahnhof zurück und trat die Heimreise an.
Wie wichtig unser Gedenken am vergangenen Dienstag war, zeigte einmal mehr das Gezeter und Geplärre der Gutmenschenschickeria. Im Grunde genommen sollte es für jeden Deutschen Pflicht und Schuldigkeit sein, diesen Akt des Gedenkens gemeinsam mit uns zu begehen. Stattdessen jedoch werden diejenigen kriminalisiert, die es wagen, trotz Hetze und Repression es sich nicht nehmen zu lassen, der Opfer alliierter Mordlust, ihren Vätern, Müttern und Großeltern zu gedenken.
Doch trotz allem werden wir uns auch in Zukunft nicht nehmen lassen, den Toten unseres Volkes in würdiger Form zu gedenken. Und wir werden dies solange tun, bis unseren Toten endlich wieder die Aufmerksamkeit zukommt, die ihnen gebührt!

Dank geht an alle teilnehmenden Aktivisten/innen sowie die Veranstalter (JN-Stützpunkte Friedrichshafen und Ulm/Heidenheim).

Video der JN

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