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12. Oktober 2007
LINKE gründet Kreisverband - Wir waren dabei!
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ie politische Landschaft am Bodensee bekommt Zuwachs: Am Mittwoch, dem 10. Oktober, hat die Partei „DIE LINKE”, ehemals PDS, ehemals SED, in Ailingen bei Friedrichshafen einen neuen Kreisverband gegründet. Selbstverständlich, dass die Ankündigung dieser Kreisverbandsgründung auch uns als politische Jugendbewegung auf den Plan rief. Ein solches Ereignis konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also auf nach Ailingen ins Tagungslokal „Adler”, wo uns bereits entsprechende Plakate an den Fensterscheiben auf den Anlass des Abends hinwiesen.
Im Saal angekommen, erwartete uns ein Redner, Gottfried Heil, der eine etwas grobe Ausdrucksweise gegenüber seinen „Genossen” an den Tag legte, der aber später von den anwesenden Linkspartei-Mitgliedern trotzdem zum Kreisvorsitzenden gewählt wurde.
Besonders sattelfest im politischen Tagesgeschäft scheint Genosse Heil jedoch noch nicht zu sein: So hatten nur die wenigsten seiner Mitglieder die per Fax und eMail zugegangene Tagesordnung auch tatsächlich im Vorfeld erhalten.
Nach dem Aufdecken dieser Panne, und der dadurch notwendig gewordenen ausführlichen Besprechung der Tagesordnung, sollte sich jeder Anwesende kurz vorstellen. Da wir Nationalisten keine Notwendigkeit sehen, uns zu verstecken, schmetterte ein Kamerad, als er bei der Vorstellungsrunde an der Reihe war, gleich die Wahrheit auf den Tisch und gab zu erkennen, dass er Mitglied der JN Friedrichshafen sei - Zur großen Enttäuschung von LINKE-Aktivist Mirko Kolarczik, der sich zunächst erfreut gezeigt hatte, dass auch einige junge Menschen den Weg nach Ailingen gefunden hatten. Tja, Pech gehabt Mirko. Die Jugend von heute ist eben national!
Sogleich begann, wie nicht anders zu erwarten, ein Rumgebrülle dass die Wände wackelten. Davon nicht abgeschreckt, versuchte man noch Handzettel mit den wirklichen politischen Hintergründen der „LINKEN” zu verteilen, was uns aber durch handfeste Angriffe seitens der Genossen nicht möglich war.
Die allgemeine Verwirrung im Saal nutzten allerdings zwei weitere Kameraden, um vor den Augen der entsetzten linken Lokalprominenz ein Transparent zu entrollen, das unsere Haltung gegenüber der Multikulti-Systempartei „DIE LINKE” klar zum Ausdruck brachte: „Pseudosozial Nein danke - Wahrer Sozialismus ist National!”
Ein gefundenes Fressen für die im Saal anwesende Lokalpresse, die unserer Aktion offenbar mehr Bedeutung beimaß, als der Gründungsversammlung allgemein. Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle für die ausgiebige Medienpräsenz!
Klar, dass die Genossen der „LINKEN” sich das nicht bieten lassen wollten. So wurden wir also des Saales verwiesen, was nicht anders zu erwarten war.
Alles in allem ein erfolgreicher und äußerst amüsanter Abend für uns, der uns außerdem Einblicke in die Strukturen des politischen Gegners gewinnen ließ, bei denen uns um die Zukunft nicht bange sein muss - liegt der Altersdurchschnitt der LINKEN am See doch bei über 50 Jahren.
Wir jedenfalls freuen uns auf die politische Auseinandersetzung.
JN voran!
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