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23. Mai 2007
Besuch eines „alten Bekannten”:
Anti-Wehrmachts-Hetzer Reemtsma zu Gast in Friedrichshafen
D
ie Stadt Friedrichshafen wurde am vergangenen Montagabend von einem höchst zweifelhaften Besucher heimgesucht: Jan-Philipp Reemtsma, besser bekannt als derjenige, der in einer unsäglichen und vor Fälschungen nur so strotzenden Ausstellung namens „Verbrechen der Wehrmacht” unsere Großväter durch den Dreck zog, machte einen Abstecher an den Bodensee, um dort aus einem Buch vorzulesen.
Die Veranstaltung selbst war also nicht politisch motiviert - dennoch galt es für ortsansässige nationale Aktivisten, Gesicht zu zeigen, und dem Besucher aus Hamburg zu demonstrieren, dass nicht alle Häfler ihn in ihrer Heimatstadt willkommen heißen. Schließlich haben Nationalisten gemeinhin ein besseres Gedächtnis als so mancher Durchschnittsbürger und darum ist auch nach wie vor die Besudelung der tapferen Wehrmacht durch besagten Herrn nicht vergessen.
So begaben sich eine Handvoll Nationalisten mit eigens angefertigten Flugblättern zum Veranstaltungsort im neuen Medienhaus „K42”. Leider kamen die Aktivisten wenige Minuten zu spät, um die Flugis noch vor Veranstaltungsbeginn loszuwerden: Die meisten Besucher waren bereits im Saal und 4 Euro Eintritt wollte man dann für den werten Herrn Reemtsma doch nicht bezahlen
So entschloss man sich, bis zum Ende der Veranstaltung zu warten und dann die mitgebrachten Flugblätter unter die Leute zu bringen.
Natürlich war die Anwesenheit der Nationalen auch dem Adlerauge des hauseigenen Sicherheitsbeauftragten nicht entgangen. Fälschlicherweise hielt er uns jedoch laut der alarmierten Polizei, die kurze Zeit später aufkreuzte, für linke Störer. Nun, warum ausgerechnet „Linke” eine Versammlung des nicht gerade für eine gesunde vaterländische Einstellung bekannten Herrn Reemtsma stören sollten, bleibt wohl für immer das Geheimnis jenes Sicherheitsangestellten…
Jedenfalls ließen sich die nationalen Aktivisten auch von der Anwesenheit der Polizei nicht beeindrucken - hatte man sich doch keine bösen Untaten vorzuwerfen. Und so stellten sich zwei der Aktivisten nach Ende der Veranstaltung an den Ausgang und drückten jedem Besucher ein entsprechendes Flugblatt in die Hand, das fast jeder mitnahm und auch bei sich behielt, als klar wurde, wer da eigentlich Flugblätter verteilte.
Im Anschluss daran wurden noch die Autos des nahe gelegenen Hafenparkplatzes mit Flugis geschmückt, bevor man sich wieder nach Hause begab. Der Herr Reemtsma hat das Flugblatt übrigens auch gesehen - Reaktionen sind nicht bekannt. Die Freude dürfte sich allerdings in Grenzen gehalten haben…
Tja, Herr Reemtsma: Lügen haben kurze Beine - Und Lügner haben bei aufrechten Menschen einen schweren Stand!
Quelle: Nationaler Beobachter Bodensee
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