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26. Juni 2007
„Flamme empor!”
Sonnwendfeier des NPD-Landesverbandes macht den Volksgemeinschaftsgedanken erlebbar
N
ationale Politik heißt nicht nur, zukunftsweisende Lösungen für die aktuellen Probleme unserer Heimat zu erarbeiten. Nationale Politik heißt auch, Sitten und Bräuche der Ahnen zu pflegen, um so zu verhindern, dass diese elementaren Bestandteile der deutschen Volksseele unterm Schutt des herrschenden Konsumterrors begraben werden. Gleichzeitig bietet die Pflege jener Sitten und Bräuche eine willkommene Gelegenheit, inne zu halten und für wenige Momente der Massenkultur des herrschenden Zeit-Ungeistes zu entfliehen.
Ein solcher, noch dazu besonders eindrucksvoller und bedeutsamer Brauch ist die alljährliche Feier der Sommersonnenwende. Mit dem Entzünden des Sonnwendfeuers gedachten schon die Germanen dem Höhe- und zugleich auch Wendepunkt des Jahres, der gleichbedeutend ist mit dem ewigen Kreislauf, dem „Stirb-und-Werde” des Lebens.
Auch die NPD in Baden-Württemberg als nationale Oppositionspartei fühlt sich daher selbstverständlich verpflichtet, dieses wertvolle Stück deutschen Brauchtums am Leben zu halten. Aus diesem Grund versammelten sich am vergangenen Samstag über 100 national denkende Menschen im Raum Villingen-Schwenningen, um gemeinsam die diesjährige Sommersonnenwende zu zelebrieren.
Bei Speis und Trank, umrahmt von einer Reihe volkstümlicher Wettkampfspiele und eines kulturellen Vortrages von Edda Schmidt wartete man gespannt auf das Hereinbrechen der Dunkelheit, die den Höhepunkt des Festes, das Entfachen des Sonnwendfeuers, ankündigen würde. Auch die Kinder kamen an diesem Tag der Gemeinschaft nicht zu kurz, denn der Ring Nationaler Frauen hatte ein buntes Programm mit Spielen und Tänzen für die kleinen Gäste organisiert.
Gegen 22.15 war es dann endlich soweit: Die Sonne war nunmehr hinterm Horizont verschwunden und die Dunkelheit zog auf. Jeder Teilnehmer erhielt nun eine Fackel und man versammelte sich abseits des Geländes, um andächtig und in würdigem Rahmen mit brennenden Fackeln zur Feuerstelle zu marschieren. Dort schließlich wurde der aufgehäufte Holzstapel von mehreren Fackelträgern in Brand gesetzt. Im Nu war das im Schleier der Dunkelheit liegende Festgelände durch den Schein des Feuers wieder hell erleuchtet.
Jetzt wurden alte Volksweisen angestimmt und von zahlreichen Teilnehmern Feuersprüche aufgesagt. Im Anschluss daran hielt der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende Andreas Thierry eine flammende Feuerrede, in der er die gegenwärtige „Herrschaft der Minderwertigkeit” anprangerte, die ganz Europa in ihren Fängen halte. Er forderte die Anwesenden auf, ihren Kampf gegen Unterdrückung und Entmenschlichung, für den Erhalt unserer Kultur und ein Europa der Vaterländer unbeirrt fortzusetzen. Gleichzeitig mahnte er jedoch an, dass sich auch in Reihen der nationalen Kräfte noch vieles ändern müsse, um zu einer vom Volk getragenen Befreiungsbewegung werden zu können.
Nun wurden wieder Lieder gesungen und der offizielle Teil der Feierstunde mit dem aus voller Kehle klingenden Deutschlandlied beendet. Einige Wagemutige setzten im Anschluss daran noch zum traditionellen „Feuersprung” an und landeten dabei auch allesamt wohlbehalten und ohne qualmende Füße auf der anderen Seite.
Die diesjährige Sonnwendfeier des NPD-Landesverbandes hat einmal mehr den nationalen Gedanken der Volksgemeinschaft greif- und erlebbar gemacht. Sie diente als willkommener Anlass dazu, um im Kreise Gleichgesinnter neue Kraft und Motivation für unseren täglichen politischen Kampf zu tanken. Und so wird auch in der Zukunft, komme was wolle, im lodernden Schein des Feuers unser Schwur hinaus schallen in die Dunkelheit der Nacht:
„Nichts kann uns rauben Liebe und Glauben zu unserm Land.
Es zu erhalten und zu gestalten sind wir gesandt.
Mögen wir sterben, unseren Erben gilt dann die Pflicht.
Es zu erhalten und zu gestalten - Deutschland stirbt nicht!”