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9. Dezember 2006
Stolpergefahr in Konstanz

B ereits seit Mitte September herrscht auf dem Straßenpflaster der Konstanzer Innenstadt erhöhte Stolpergefahr: Drei aufwendig hergestellte Messingplatten, sogenannte „Stolpersteine‟, eingefasst in den Beton, sollen seitdem - 61 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges - die Konstanzer Bürger sozusagen auf Schritt und Tritt an die ewige Schande des Deutschen Volkes ermahnen. Damit soll an Konstanzer Opfer des 3. Reiches erinnert werden. Weitere drei Steine, jeweils an den letzten Wohnadressen der auf ihnen erwähnten Personen, sollen bereits im nächsten Frühjahr folgen. Schirmherr und Initiator dieser fragwürdigen Art der Vergangenheitsbewältigung sind die ewiggestrigen Stalinisten der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten‟ (VVN-BdA).
Diese Damen und Herren tun gerade so, als ob wir heutzutage keine anderen Probleme hätten. Jeder dieser Steine kostet 90 Euro, die von „Paten‟ übernommen werden. Hätte man für dieses Geld nicht sinnvollerweise zum Beispiel einen Kinderspielplatz sanieren können?
Uns werfen diese Leute ständig vor, in der Vergangenheit zu leben. Doch gerade wir sind es, die uns um Gegenwart und Zukunft Gedanken machen, anstatt Geld für sinnlose Symbole Deutscher Schuld und Scham zu verschwenden.

Unsere Meinung dazu:

Stolpersteine? Wir brauchen keine! Weder in Konstanz noch anderswo!




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